30 Aug

Spaziergang in der Mittagspause!

Heute morgen ging es schon früh um 7 Uhr am Schreibtisch für mich los! Internetseiten füllen sich nicht von alleine mit gescheitem Inhalt und so betätigte ich bereits zur Morgenstunde mein Tastenhackbrett. Und wie der Lauf der Dinge so weitertrudelt, war der Blick auf die Uhr erschreckend: Zwei Stunden schon gesessen ohne es wirklich zu merken! Und so sprang ich auf und musste an das denken, was ich immer wieder auch meinen Patienten gesagt hatte: Bleiben Sie in Bewegung! Wie witzig, da hatte ich mich also selbst als Ausdauersitzerin erwischt!

Ich weiß, dass mir diese Zeit niemand als Bewegungszeit zurückgeben kann, auch wenn ich dafür in meiner Mittagspause fünf Kilometer durch die Gegend spaziert bin. Nichtsdestotrotz machte ich mich durch meinen platt gesessenen Hintern motiviert auf nach draußen in den anliegenden Weinberg in Königswinter-Oberdollendorf.

Es ist schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, wenn die meisten Straßen nahezu gespenstig leer sind. Nun gut, die meisten arbeiten eben nicht (mehr) zuhause. Sollte ich mir deswegen Gedanken machen, wohlmöglich sogar ein schlechtes Gewissen haben? Nein, ach was, papperlapapp! Und wer bitte schön fällt quasi vom Schreibtisch in die Natur?! Ein Privileg!!!

Lieber Leser, was will ich dir eigentlich damit erzählen?! Na klar, gehe raus an die frische Luft, wann immer du kannst! Ich habe nicht selten auch von meinen Patienten gehört, dass sie dem „Willen“ der anderen Kollegen folgen und lieber in die Kantine als eine Runde Spazieren gehen.

In erster Linie liegt es an deinem Kopf, was deine Füße in der Mittagspause mit dir machen!

Hier ein paar visuelle Impressionen von meinem heutigen Spaziergang durch den Weinberg in Königswinter-Oberdollendorf:

PS: An der ästhetischen Umsetzung arbeite ich noch und erlaube mir zu Beginn meiner Expedition durch das Siebengebirge verwackelte Bilder. Ich bitte dies noch zu entschuldigen!

25 Aug

Ausflug zum Rodderberg

foto-expedition-siebengebirge-rodderberg-03

Anfang August packt mich auf einmal nur ein Gedanke: Ich möchte unbedingt endlich mal zum Rodderberg! Aber wie komme ich dort am besten hin? Am besten so, dass ich möglichst nah am Ort des Geschehens parken und auch die etwas schlechter gestellten Fußgänger der Familie mitnehmen kann? Wo ein Wille, da ein Weg, so meine Divise!

Also, machen wir uns mit dem Auto von Bonn-Oberkassel aus auf zum Rodderberg. Ein wenig risikobereit gebe ich die Adresse vom Gut Broichhof ein, das sich an besagtem Ort befinden soll. Das Navigationsgerät führt uns über die Königswinterer Autofähre auf die andere, linksrheinische Flussseite. Ich bin ja schon sehr oft mit der Fähre gefahren, aber es ist dennoch jedes Mal eine wunderbare Überfahrt mit einem fantastischen Blick auf das Siebengebirge!

Weiter geht es durch Mehlem, einem Ortsteil von Bonn. Innerhalb von wenigen Minuten befinden wir uns auch schon in Wachtberg und fahren an sommerlich duftenden, frisch gemähten Feldern vorbei. Die Vulkanstraße führt uns schnurstracks  auch schon zum Reiterhof Broichhof und dem anliegenden Parkplatz. Ja, wir sind richitg, wir sind auf dem Rodderberg angelangt.

Und schon stehen wir auf Spazierwegen mitten durch die wilden Gräser und Pflanzen dieses herrlichen Naturschutzgebietes. Rechts geht es etwas steiler die Treppen hoch, geradeaus führt ein Weg dann von der anderen Seite zur Anhöhe. Und hier zeigt sich dann das Panorama, von dem alle schwärmen! Ein gigantischer Ausblick auf die Hügel des Siebengebirges, allen voran der Drachenfels mit seinem massivem Gesteinsvorsprung!

Ich war so begeistert von diesem Anblick, dass es mich innerhalb von wenigen Tagen noch ein paar Mal dorthin, auf den jüngsten Vulkan der Region, gezogen hat.

Weitere Infos zum Rodderberg und möglichen Wanderrouten finden sich auf www.naturpark-rheinland.de!

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