Buchrezension: Stadtnomaden

Das frisch erschienene Buch “Stadtnomaden: Wie wir in New York eine Wohnung suchten und ein neues Leben fanden” kommt ganz passend in die Finger. Postoperative Krankschreibungen über drei Wochen hinweg machen selbst aus mir, die sonst eher auf kürzere Prosa steht, eine Leseratte.

Kaum habe ich in einer schlaflosen Nacht Hape Kerkelings Pilgerbericht beendet, schon wird die Verpackung vom nächsten Buch aufgerissen. Die ersten 50 Seiten des Umzugsberichtes von Christina Horsten und Felix Zeltner sind schneller gelesen als der neue Morgen anbrechen und die Sonne aufgehen kann. Mit Fug und Recht kann ich behaupten, dass mir die Lektüre dieses 300 Seiten starken Buches Spaß macht.

Umzug im Monatstakt

Als ich erfahre, dass die drei Protagonisten Christina, Felix und Emma bereits den elften Haustürschlüssel in der Hand halten und vor ihrer vorletzten Wohnung stehen, bin ich fast schon traurig, dass sich dieser New-York-Roman bereits dem Ende zuneigt. Und ja: Die Lektüre von Stadtnomaden ist spannend – von Haustür zu Haustür! Ich bin schon fast gewillt zu behaupten: Das wäre doch auch mal hier in Bonn spannend oder im Siebengebirge… von Dorf zu Dorf!

Mehr als nur eine Handvoll Lektionen

Neben dem hilfreichen Rat “Sei bereit, dich zu trennen” ist das Buch eine gelungene Reise quer durch New York. Klar, die Autoren können nicht jede Ecke und jede Kante begutachten und beschreiben, aber das Erlebte bringen sie lebhaft und anschaulich herüber.

Die Webseite zum Buch: www.stadtnomaden-buch.de

Ein Gedanke zu „Buchrezension: Stadtnomaden

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