Learning For Future: Bienen oder Bestäubungsroboter?

Veröffentlicht von Rosi Würtz am

Wie will ich leben und sollen Bienen oder Bestäubungsroboter für meine Ernährung sorgen? Diese Frage stellen wir uns in Session Nr. 2 der Veranstaltungsreihe „Klimawandel: Learning For Future“, die am 10. November 2021 im Deutschen Museum Bonn stattfindet. Hier folgt nun mein Bericht über Gedanken, Erlebnisse und Impulse, die ich von dieser Session gewinnen konnte.

Montag, 8. November 2021

Vorbereitung kann nicht schaden und so nutze ich meine Pausen, um mich zwischendurch auf die Podiumsdiskussion am Mittwoch vorzubereiten. Sorgen machen mir die derzeit steigenden Coronazahlen und ich frage mich, ob ich nur digital teilnehmen oder live im Deutschen Museum Bonn sein möchte. Zumal auch noch eine Grippe-Welle anrollt. Solche Entscheidungen fallen mir derzeit schwer, weil es hier um mehr geht als nur um eine Frage der Form.

Mittwoch, 10. November 2021

Die Entscheidung ist gefallen: Ich werde an der Veranstaltung im Deutschen Museum Bonn teilnehmen. Ich vertraue auf die Vernunft der Anwesenden, die Verhaltens- und Hygieneregeln und meine Impfung. In meinem Wohnhaus werde ich mich zum Schutz der älteren Bewohner:innen entsprechend verhalten. Zurück zum Thema der heutigen Podiumsdiskussion über Bienen und Bestäubungsroboter. Im Hinterkopf bleibt: Ja, diese Pandemie hat auch mit dem Wohlbefinden der Bienen und der Artenvielfalt zu tun. Alles ist vernetzt auf diesem Planeten!

Vorgestern wurde die Website zur Veranstaltungsreihe „Klimawandel: Learning for Future“ online geschaltet: klimawandel-lff.de. Auch auf Twitter existiert nun ein Account zum Projekt: @klimawandel_lff.

Vor Veranstaltungsbeginn muss ich noch ein paar alte Eimer Farben und Lacke von der Renovierung bei der Verwertungsanlage von Bonn Orange abgeben. Ein Hoch auf diese Möglichkeit, die absolut keine Selbstverständlichkeit ist. Wie oft landen Schadstoffe leider immer noch in die Natur und richten dort Schaden im wahrsten Sinn des Wortes an. Und ja, ich bin tatsächlich mit dem Auto zur Podiumsdiskussion gefahren. Die Kombination mit dem Schlenker zu Bonn Orange beruhigen mein Gewissen ein wenig.

Prompt verhindert eine Baustelle meine zielgerichtete Fahrt zum Deutschen Museum Bonn und ich fahre ahnungslos erst einmal 10 Minuten in der Gegend herum. So ein Mist, jetzt hat sich die Autofahrt doch wieder in eine ökologische Minusbilanz verwandelt. Ein tageaktuelles Navigationsgerät hätte zwar auch Strom verbraucht, aber es hätte mich vor dieser CO2-Herumkurverreihe eventuell bewahren können. Ach, das mit dem Klimaschutz ist eine Angelegenheit, die gute Antizipation von Fallstricken in meinem Alltag verlangt. Wieder etwas gelernt und beim nächsten Mal anders!

Kurz vor Beginn komme ich im Deutschen Museum Bonn an und setze mich in die letzte Reihe. Meine Event-Twitterei kann beginnen.


Rosi Würtz

Verrückt nach dem Siebengebirge! So kann ich mich kurz und knapp beschreiben, ohne zu übertreiben. Draußen in der Natur fühle ich mich sehr wohl und möchte davon anderen Menschen berichten.