Meine Naturerlebnisse: Hochbeet

Veröffentlicht von Rosi Würtz am

Ein eigenes Hochbeet ist schon eine sehr spannende Sache: Zuerst benötigt der Aufbau doch eine gewisse Aufbauzeit, selbstverständlich abhängig von der Größe des Hochbeets. Doch ist es erst einmal errichtet, heißt es erst zuallererst: Geduld und abwarten! Wenn dann die Sonne im Lauf des Frühlings stärker wird, wächst step by stepp auch immer mehr und das ist wirklich ein sehr spaßiges Naturerlebnis.

Erste Ernte im eigenen Hochbeet

Unser Hochbeet trägt langsam, aber sicher die erste Früchte. Die Radieschen werden nun allmählich reif und auch eine kleine Cocktailtomate ist mittlerweile leuchtend rot geworden. Auch der Mangold fordert seinen Platz ein und ist quasi momentan der König im Hochbeet. Ich freue mich sehr, dass es ab jetzt täglich etwas Neues zu entdecken gibt.

Die Karottensamen sind bereits zu kleinen grünen Frisuren gewachsen. Unser Versuch, geköpfte Karotten noch einmal samt Grünzeug einzupflanzen, war leider bis dato noch von keinem Erfolg gekrönt: Der Spruch „Oben hui, unten pfui!“ trifft es hier ganz gut. Aber so ist das bei einem eigenen Hochbeet in der Anfangsphase und sicherlich auch darüber hinaus: Learning by Doing!

Winterbesetzung im Hochbeet bereits jetzt vorziehen

Kaum zieht der Sommer immer deutlicher ins Land, schon heißt es laut YouTube-Pflanzinfluencer*innen: Denkt jetzt schon an die Winterpflanzen für euer Hochbeet. Puh, so ein Hochbeet ist garantiert keine langweilige Sachen, weil es immer etwas zu tun gibt. Nun gut, also: Die Grünkohl-Samen habe ich bereits bestellt und sie liegen quasi schon für ihren Einsatz bereit. Im Sommer schon an den Winter denken! Nun gut, dafür denke ich dann ja auch im Winter an den Sommer!

Ach, und da wäre ja auch noch der Feldsalat, dessen Samen hier tütenweise im Aussaat-Archiv vorhanden sind. Gut, dass das Streugut nicht so schnell vergeht und auch noch nach Jahren zu gebrauchen ist. Mein erster, sehr naiver Versuch altes Saatgut auszusehen, war glücklicherweise von Erfolg gekrönt, sodass ich abgelaufene Tüten nicht einfach entsorge, sondern guten Willens ausprobiere.

Ansonsten wären da auch noch auskeimende Kartoffeln, die sich einfach vor ein paar Monaten in einen Blumentopf geworfen habe. Die langsam wachsenden Pflänzchen habe ich dann etwas halbherzig gelegentlich mit Erde angehäufelt. Glücklicherweise ist aus dieser Randerscheinung unseres Gartens letztendlich eine ganze Pfanne Bratkartoffeln entstanden. Sehr lecker!

Alles in allem freue ich mich, dass die Expedition Hochbeet schon in der Anfangsphase so viel Spaß macht. Auf die weiteren Entwicklungen warte ich gespannt und hoffe, dass der Regenwasser-Vorrat im Bodenbassin über den Sommer ausreichen wird. Prost ahoi und ein Hoch auf das Hochbeet!

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Rosi Würtz

Verrückt nach dem Siebengebirge! So kann ich mich kurz und knapp beschreiben, ohne zu übertreiben. Draußen in der Natur fühle ich mich sehr wohl und möchte davon anderen Menschen berichten.